DKP Neukölln http://dkpneukoelln.blogsport.de Seite der Deutschen Kommunistischen Partei Neukölln Sat, 05 Apr 2014 10:55:03 +0000 http://wordpress.org/?v=1.5.1.2 en Zwangsräumung trotz Blockade http://dkpneukoelln.blogsport.de/2014/04/05/zwangsraeumung-trotz-blockade/ http://dkpneukoelln.blogsport.de/2014/04/05/zwangsraeumung-trotz-blockade/#comments Sat, 05 Apr 2014 10:52:32 +0000 Administrator Allgemein http://dkpneukoelln.blogsport.de/2014/04/05/zwangsraeumung-trotz-blockade/


Berliner Polizei setzte Maßnahme offenbar ohne Gerichtsvollzieher durch

von Claudia Wrobel
Entnommen aus »junge welt«

Ein Aufkleber auf einem Polizeitransporter, der am Freitag morgen die Wissmannstraße in Berlin-Neukölln versperrte, warb für Nachbarschaftshilfe zum Schutz vor Wohnungseinbrüchen. Die Art von Hilfe, die Nachbarn dort an diesem Tag praktizierten, wurde allerdings von den Beamten unterbunden. In dem Haus mit der Nummer zehn sollte ein Mieter auf die Straße gesetzt werden. Dagegen formierte sich Widerstand: Anwohner hatten Transparente aus den Fenstern gehängt und Aktivisten versuchten, den Hauseingang zu blockieren, um der angekündigten Gerichtsvollzieherin den Weg zu versperren.

Nach Angaben der Initiative »Zwangsräumung verhindern« konnte der Mieter zeitweise seine Miete nicht rechtzeitig bezahlen, da das Jobcenter Sanktionen gegen ihn verhängt hatte. Diese Schulden habe er umgehend beglichen, so daß sein Mietkonto zeitnah ausgeglichen war. Durch ein Versäumnisurteil sei dann die Kündigung der Wohnung erfolgt. Der Mieter sei nach der Räumung obdachlos.

Rund 25 Aktivisten und Nachbarn versperrten ab etwa 6.30 Uhr den Innenhof, um den direkten Zugang zur Wohnung zu versperren. Nach einer guten Stunde wurde die Blockade von der Polizei aufgelöst. Außerdem riegelten die Beamten die Straße auf beiden Seiten des Wohnhauses komplett ab. Selbst Anwohner oder Passanten auf dem Weg zur Arbeit wurden nicht mehr durchgelassen. Auch die Hauseingänge der Parallelstraße wurden von Einsatzkräften bewacht, um zu verhindern, daß Personen über die verbundenen Hinterhöfe zur Wohnung gelangen konnten. Bis neun Uhr versammelten sich rund 250 Menschen auf beiden Seiten der Polizeiabsperrung. Ziel war noch immer, die Gerichtsvollzieherin am Zugang zu hindern. Als das Polizeiauto mit ihr gegen 9.30 Uhr in die Straße einbog, wurde das Fahrzeug umgehend von Aktivisten umzingelt – eine Sitzblockade hinderte die Beamten an der Weiterfahrt.

Nach Angaben des Mieters, der seine Wohnung verlassen mußte, fand die Räumung statt, während die Gerichtsvollzieherin im Auto festsaß. David Schuster, einer der Pressesprecher des Bündnisses »Zwangsräumung verhindern«, hatte mit ihm gesprochen und schilderte junge Welt, daß Polizisten die Wohnung betreten und die Zwangsmaßnahme im Alleingang durchgeführt hätten. René Rodemann, Sprecher der Berliner Polizei, bestätigte auf Nachfrage von jW lediglich, daß die Räumung stattgefunden habe. Er machte keine Angaben, ob eine Vollstreckungsbeamtin anwesend war: »Dazu liegen uns keine Informationen vor.«

Im Anschluß an die Räumung zogen die Blockierer in einer Spontandemonstration in Richtung Kreuzberg. Diese wurde von der Polizei nach einigen hundert Metern mit Gewalt gestoppt. Die Beamten schubsten Menschen aus dem Weg, setzten Pfefferspray ein, warfen einzelne zu Boden und knieten sich auf sie. Mindestens fünf Demonstranten wurden von Beamten abgeführt. Zu eventuellen Ingewahrsamnahmen lägen »keine Informationen vor«, hieß es von der Polizei.

]]>
http://dkpneukoelln.blogsport.de/2014/04/05/zwangsraeumung-trotz-blockade/feed/
DIE NÄCHSTE ZWANGSRÄUMUNG DROHT! 04.04 WISSMANNSTR. 10, NEUKÖLLN http://dkpneukoelln.blogsport.de/2014/04/02/die-naechste-zwangsraeumung-droht-04-04-wissmannstr-10-neukoelln/ http://dkpneukoelln.blogsport.de/2014/04/02/die-naechste-zwangsraeumung-droht-04-04-wissmannstr-10-neukoelln/#comments Wed, 02 Apr 2014 10:08:54 +0000 Administrator Allgemein http://dkpneukoelln.blogsport.de/2014/04/02/die-naechste-zwangsraeumung-droht-04-04-wissmannstr-10-neukoelln/

Nach den Ereignissen am Wochenende, wo erstmals Polizei- und Staatsschutz-Eskalationen gegen Mieterprotests zu beobachten waren, sowohl bei einer Zwangsräumung als auch bei der traditionellen Lärmdemo, ist Solidarität und Verstärkung dringend nötig.

Heute die, morgen du!

Am Freitag, den 04.04.2014, soll Waldemar aus seiner Wohnung geräumt werden. Er hatte unter der heutigen arbeitsmarktpolitischen Praxis zu leiden. Durch die Sanktionspraxis des Jobcenters war es ihm nicht möglich die Mieten rechtzeitig zu begleichen. Deswegen soll er nun auf die Straße gesetzt werden, obwohl er keine Mietschulden hat.

Das wollen wir gemeinsam verhindern!

Heute trifft es ihn, morgen kann es dich treffen!

Besonders Menschen mit geringem Einkommen, Menschen mit Migrationshintergrund und Menschen, welche nicht in die gewünschte Norm passen, werden systematisch aus der Innenstadt verdrängt. Die Mieten steigen ständig weiter und jeden Tag werden in Berlin 20 Wohnungen gewaltsam geräumt.

Deswegen ist es wichtig, dass wir uns gegen diese Zustände wehren. Das BündnisZwangsräumung Verhindern konnte in den letzten Monaten 15 Räumungen abwenden. Durch gemeinsame Besuche beim Vermieter, durch Demonstrationen und Blockaden. Widerstand lohnt sich!

Zwangsräumung von Waldemar blockieren!
Freitag, 04. 04. 2014, 8.30 Uhr
Wissmannstr. 10, Berlin-Neukölln

Informationen der DKP Berlin:
www.dkp-berlin.info
www.facebook.com/DKPBerlin

Berliner Anstoß – Zeitung der DKP Berlin:
anstoss.dkp-berlin.info

]]>
http://dkpneukoelln.blogsport.de/2014/04/02/die-naechste-zwangsraeumung-droht-04-04-wissmannstr-10-neukoelln/feed/
Roter Weihnachtsmarkt am Thälmann-Denkmal http://dkpneukoelln.blogsport.de/2013/12/08/roter-weihnachtsmarkt-am-thaelmann-denkmal/ http://dkpneukoelln.blogsport.de/2013/12/08/roter-weihnachtsmarkt-am-thaelmann-denkmal/#comments Sun, 08 Dec 2013 10:14:03 +0000 Administrator Allgemein http://dkpneukoelln.blogsport.de/2013/12/08/roter-weihnachtsmarkt-am-thaelmann-denkmal/ Samstag, 14. Dezember
von 14 – 22 Uhr

Greifswalder Straße, Prenzlauer Berg

Immobilienspekulaten, Bezirkspolitiker und GEWOBA planen die Zerstörung des Thälmannparks. Das Denkmal des von den Faschisten ermordeten KPD-Vorsitzenden steht ihnen dabei im Weg.

Dagegen machen wir mobil. Ob Anwohner, politische Organisationen oder Bürgerinitiativen – alle, die für den Erhalt der Thälmann-Siedlung kämpfen, treffen sich hier bei Musik, Infoständen und Redebeiträgen zum gemeinsamen Austausch. Für warme Speisen und Getränke ist gesorgt!

Thälmann bleibt – Alle bleiben!

Informationen zur geplanten Neubebauung und Vertreibung der ansäßigen MieterInnen des Thälmannparks lesen Sie hier

]]>
http://dkpneukoelln.blogsport.de/2013/12/08/roter-weihnachtsmarkt-am-thaelmann-denkmal/feed/
„Darum müsst ihr euch mal kümmern!“ http://dkpneukoelln.blogsport.de/2013/12/03/darum-muesst-ihr-euch-mal-kuemmern/ http://dkpneukoelln.blogsport.de/2013/12/03/darum-muesst-ihr-euch-mal-kuemmern/#comments Tue, 03 Dec 2013 01:11:34 +0000 Administrator Allgemein http://dkpneukoelln.blogsport.de/2013/12/03/darum-muesst-ihr-euch-mal-kuemmern/ Antifa Jour fix der VVN Berlin zu Ehren Werner Gutsche

16. Dezember, 18.00 Uhr
Café Sibylle
Karl-Marx-Allee 72

http://dkpneukoelln.blogsport.de/images/thumb-wernergutsche2.jpg

Rechts Werner Gutsche, am Stand des Arbeitskreises Geschichte der DKP Neukölln, am 10.9.2012 auf dem Sommerfest der DKP in der Neuköllner Jonasstraße.

Am 4. Dezember 2012 erlag der Neuköllner Antifaschist Werner Gutsche im Alter von 89 Jahren seinen schweren Verletzungen, die er sich zwei Wochen vorher bei einem Unfall zugezogen hatte. Werner war nicht nur das lebende Archiv der Neuköllner Arbeiterbewegung und des Widerstands, er war auch ein Kämpfer und steter Mahner gegen Neofaschismus und für den Frieden.

Trotz seines hohen Alters wurde er mitten aus dem Leben gerissen, vieles, was Werner angestoßen hatte, konnte er nicht mehr vollenden. „Da müsst ihr euch mal drum kümmern“, diesen Satz, an die jüngeren Kameraden gerichtet, können wir nicht mehr vernehmen. Freunde und Weggefährten von Werner Gutsche bereiten eine Aufsatzsammlung zu seinem Leben und seinen Arbeitsfeldern vor. Sie erscheint Anfang des nächsten Jahres. Wir informieren über den Stand und geben erste Einblicke in die Arbeit.

]]>
http://dkpneukoelln.blogsport.de/2013/12/03/darum-muesst-ihr-euch-mal-kuemmern/feed/
Silvio-Meier-Demo 2013 http://dkpneukoelln.blogsport.de/2013/11/15/silvio-meier-demo-2013/ http://dkpneukoelln.blogsport.de/2013/11/15/silvio-meier-demo-2013/#comments Fri, 15 Nov 2013 12:12:35 +0000 Administrator Allgemein http://dkpneukoelln.blogsport.de/2013/11/15/silvio-meier-demo-2013/

Am 21.11.1992 wurde der Antifaschist und Hausbesetzer Silvio Meier auf dem U-Bahnhof Samariter Str. von Neonazis ermordet. Dies geschah inmitten einer Hochphase von rechter Gewalt in Deutschland, als Asylheime in Lichtenhagen und Wohnhäuser in Mölln und Solingen brannten.

Zum 21. Jahrestag werden wir auf die Straße gehen. Eine Besonderheit ist, dass die Demo durch die – von uns erkämpfte – Silvio-Meier-Straße gehen wird: Gegen den aktuellen rassistischen Diskurs, Neonazis und der staatlichen Repression!

Kein Vergeben– Kein Vergessen! Antifa in die Offensive!

Bundesweite Antifa-Demo in Berlin:
Samstag | 23. November 2012 | 15 Uhr | U-Bhf. Samariter Straße

Mahnwache zum Todestag (Bringt Kerzen & Blumen mit!):
Donnerstag | 21. November | 17 Uhr | U-Bhf Samariter Straße

Mehr Infos: >> Antifaschistische Linke Berlin (ALB)

]]>
http://dkpneukoelln.blogsport.de/2013/11/15/silvio-meier-demo-2013/feed/
Die Lehre aus der Novemberrevolution bleibt aktuell http://dkpneukoelln.blogsport.de/2013/11/09/die-lehre-aus-der-novemberrevolution-bleibt-aktuell/ http://dkpneukoelln.blogsport.de/2013/11/09/die-lehre-aus-der-novemberrevolution-bleibt-aktuell/#comments Sat, 09 Nov 2013 07:37:35 +0000 Administrator Allgemein http://dkpneukoelln.blogsport.de/2013/11/09/die-lehre-aus-der-novemberrevolution-bleibt-aktuell/

Im Herbst 1918 hatte die revolutionäre Gärung das ganze Deutsche Reich erfasst. Anfang Oktober war eine revolutionäre Situation in Deutschland herangereift, die durch die reaktionären gesellschaftlichen Kräfte nicht mehr einzudämmen bzw. unter Kontrolle zu halten war.

Der militärische Zusammenbruch an der Front und die Pläne der Militaristen, den Krieg weiter zu führen, erzeugten eine drastische Zuspitzung der Gegensätze zwischen den Massen der Bevölkerung und der Kriegspartei. Dieser Widerspruch entfaltete sich als Teil der internationalen revolutionären Bewegung gegen den Imperialismus und für den Frieden. Unter dem Einfluss der Oktoberrevolution in Russland und des erfolgreichen Kampfes der Bolschewiki beschritt die Spartakusgruppe den Weg der endgültigen Trennung vom Opportunismus und der Entwicklung einer eigenständigen marxistisch-leninistischen Plattform.

Gekämpft

In zahlreichen Städten wurden Institutionen der Macht auf lokaler und Länderebene zum Teil gestürzt bzw. standen vor dem Sturz. Begonnen hatte die revolutionäre Erhebung mit dem Aufstand der Matrosen in Kiel, der sich gegen die Fortführung des imperialistischen Krieges richtete (30. Oktober 1918). Die revolutionäre Bewegung wuchs sprunghaft an und wurde erfolgreich als am 3. November 1918 die Arbeiter Kiels an die Seite der Matrosen traten. Die revolutionäre Welle breitete sich schnell entlang der Ost- und Nordwestküste aus und erfasste dann West-, Mittel- und Süddeutschland. Es wurden Arbeiter-, Matrosen-, Soldaten- und vereinzelt Bauernräte gebildet. In Berlin war der gesamte staatliche Zwangsapparat konzentriert. Sein Widerstand wurde durch die Politik der opportunistischen Führer, die sich als Hindernis für die revolutionäre Bewegung erwiesen, wesentlich verstärkt. Die revolutionäre und mobilisierende Kraft in diesen Monaten war die Spartakusgruppe. Am 7. Oktober 1918 beschloss sie auf ihrer Reichskonferenz, an der auch die Bremer Linken teilnahmen, ein Revolutionsprogramm, in dessen Mittelpunkt die sofortige Beendigung des Krieges, die revolutionäre Erkämpfung demokratischer Rechte und Freiheiten und der Sturz des deutschen Imperialismus als Voraussetzung für den Übergang zur sozialistischen Revolution standen. Die Spartakusgruppe wies die Revolutionäre darauf hin, dass die „Erreichung dieser Ziele“ noch nicht „die Erreichung eures Zieles (bedeutet), sie sind der Prüfstein dafür, ob die Demokratisierung, die die herrschenden Klassen und deren Agenten euch vorflunkern, echt ist. Der Kampf um die wirkliche Demokratisierung geht nicht um Parlament, Wahlrecht oder Abgeordnetenminister und anderen Schwindel; er gilt den realen Grundlagen aller Feinde des Volkes: Besitz an Grund und Boden und Kapital, Herrschaft über die bewaffnete Macht und über die Justiz. Das alte Gebäude der Kapitalistenherrschaft ist morsch geworden.“ (Spartakus spricht, Kampfdokumente der Spartakusgruppe, Berlin 1961, S. 120) Am 8. November 1918 hat die Spartakusgruppe gemeinsam mit den revolutionären Obleuten die Berliner Arbeiter zum Generalstreik und zum bewaffneten Aufstand aufgerufen. Am nächsten Tag waren die Straßen der Hauptstadt von revolutionären Arbeitern und Soldaten überschwemmt. Prinz Max von Baden trat als Kanzler zurück, Friedrich Ebert wurde zum Reichskanzler ernannt, der Kaiser floh nach Holland.

Verraten

Im Vorfeld fanden Verhandlungen zwischen dem Reichskanzler und Friedrich Ebert statt, in deren Verlauf der Reichskanzler Max von Baden an Friedrich Ebert die Frage stellte: „Wenn es mir gelingt, den Kaiser zu überzeugen, habe ich Sie dann an meiner Seite im Kampf gegen die soziale Revolution?“ Eberts Antwort erfolgte ohne Zögern und unzweideutig: Wenn der Kaiser nicht abdankt, dann ist die soziale Revolution unvermeidlich. Ich aber will sie nicht, ja, ich hasse sie wie die Sünde“. (Prinz Max von Baden, Erinnerungen und Dokumente, Berlin 1927, S. 624) Auf Abwürgen der Revolution und auf ihre Niederlage waren auch die Handlungen der rechten Sozialdemokratie insgesamt und auf allen Ebenen ausgerichtet. Friedrich Ebert und seinen Verbündeten ging es um die Erhaltung der Klassenherrschaft der Kapitalisten. Reformen sollten schon damals in diesem Rahmen durchgeführt werden. Während Karl Liebknecht und Genossen auf den Straßen für die Weiterführung der Revolution kämpften, suchten Ebert und Konsorten ihre Verbündeten in den Reihen der damals reaktionärsten Kreise. Dazu gehörte auch das Paktieren mit dem Ludendorf-Nachfolger, General Wilhelm Groener. Der Ebert-Regierung wurde von den Militärs militärische Hilfe angeboten, wenn diese bereit sei, das „Offizierskorps bei der Aufrechterhaltung der Disziplin und der straffen Ordnung im Heer“ zu unterstützen. General Groener stellte dazu fest: „Der Zweck unseres Bündnisses, das wir am 10. November abends geschlossen hatten, war die restlose Bekämpfung der Revolution“ (zitiert nach: Norbert Podewin, Ebert und Ebert, Berlin 1999, S. 214). Ebert und seine Gefährten stellten sich diesem Ziel zur Verfügung. Sie wurden dafür praktisch aktiv und missbrauchten die gesamte Sozialdemokratie dafür. Das geht auch aus den weiteren Bekenntnissen von Groener hervor. „Von da ab besprachen wir uns täglich abends … über die notwendigen Maßnahmen. Das Bündnis hat sich bewährt.“ Eindeutig bekannte er: „wir haben gemeinsam von Anfang an die Revolution bekämpft und zwar nach meiner Initiative und mit meiner Zielsetzung und mit allen Mitteln, die ich zur Bekämpfung der Revolution für geeignet hielt“ (ebenda). Das Bündnis Eberts, Noskes & Co mit dem Generalstab hat nicht nur der Erhaltung der kapitalistischen Ordnung gedient und die revolutionäre Bewegung zerschlagen. Gemeinsam mit dem Generalstab, dem Zentrum des deutschen Militarismus und der Reaktion, sicherten sie auch die Grundlagen für das Überleben, das Weiterbestehen des deutschen Militarismus. Förderlich für eine solche Politik war schon damals der langjährige Einfluss des Opportunismus in der deutschen Arbeiterbewegung. Die Arbeiterschaft wollte den Sozialismus, sie wollte auf jeden Fall etwas Anderes als das Weiterbestehen des Kapitalismus. Aber die Vorstellungen vom Kampf um die Eroberung der politischen Macht, vom Wesen des Sozialismus, von den Mitteln und Methoden seiner Erkämpfung waren doch zu unklar. Unter diesen Bedingungen konnten die konterrevolutionären Kräfte ihre konterrevolutionären Angriffe erfolgreich gestalten, die rechten sozialdemokratischen Führer die Macht des deutschen Imperialismus und Militarismus vor dem revolutionären Ansturm der Volksmassen retten.

Gelernt

Verlauf und Ergebnisse der Novemberrevolution von 1918 zeigen, dass eine revolutionäre Partei nicht zu ersetzen ist. Zugleich erfordert die erfolgreiche Verwirklichung der Interessen der Arbeiterklasse, dass ihre Strategie und Taktik die opportunistischen und revisionistischen Einflüsse entschieden bekämpft und ständig zurückdrängt. Davon ausgehend und unter Berücksichtigung der Erfahrungen der Kommunisten in Russland kam auch der Spartakusbund zu der Erkenntnis, das die endgültige Trennung von der USPD und die Schaffung einer revolutionären marxistischen Partei zur dringendsten Aufgabe geworden war, um künftig einen erfolgreichen Kampf führen zu können. Verlauf und Ergebnisse der Novemberrevolution zeigten schon damals, dass der Kampf gegen den Imperialismus nur dann erfolgreich sein kann, wenn zugleich der Opportunismus in all seinen Erscheinungsformen – politisch, organisatorisch und ideologisch – bekämpft wird.

Anton Latzo
Entnommen aus dem »Berliner Anstoß«, November 2013

]]>
http://dkpneukoelln.blogsport.de/2013/11/09/die-lehre-aus-der-novemberrevolution-bleibt-aktuell/feed/
EU-Wahlen 2014: Jetzt unterschreiben für die Kandidatur der DKP! http://dkpneukoelln.blogsport.de/2013/11/09/jetzt-unterschreiben-fuer-die-kandidatur-der-dkp/ http://dkpneukoelln.blogsport.de/2013/11/09/jetzt-unterschreiben-fuer-die-kandidatur-der-dkp/#comments Sat, 09 Nov 2013 07:09:23 +0000 Administrator Allgemein http://dkpneukoelln.blogsport.de/2013/11/09/jetzt-unterschreiben-fuer-die-kandidatur-der-dkp/

Die Deutsche Kommunistische Partei kandidiert bei der Wahl zum Europäischen Parlament am 25. Mai 2014. 36 Kandidatinnen und Kandidaten stehen auf der Bundesliste, die von der stellvertretenden Parteivorsitzenden Nina Hager aus Berlin angeführt wird. Ihr folgen Mario Berrios Miranda, Landesvorsitzender der DKP Brandenburg, Siw Mammitzsch aus Essen sowie der Wirtschaftsjournalist Lucas Zeise, einst Mitbegründer der »Financial Times Deutschland« und heute regelmäßiger Kolumnist der Tageszeitung »junge Welt«. Auch Kommunistinnen und Kommunisten aus der Türkei und Irland stehen auf der Liste, ebenso wie der SDAJ-Bundesvorsitzende Paul Rodermund und der Chefredakteur der marxistischen Monatszeitschrift »Rotfuchs«, Klaus Steiniger.

Bevor die DKP aber auf dem Stimmzettel stehen kann, hat die bundesdeutsche »Demokratie« die Hürde von mehreren tausend zu sammelnden Unterstützungsunterschriften gesetzt. Wir bitten Sie und Euch deshalb, das nachstehend im PDF-Format bereitstehende Dokument zu öffnen, auszufüllen, auszudrucken, zu unterschreiben und dann an uns zu übersenden: DKP Berlin, Franz-Mehring-Platz 1, 10243 Berlin

Hier das Dokument zum Download: unterschrift_eu.pdf

]]>
http://dkpneukoelln.blogsport.de/2013/11/09/jetzt-unterschreiben-fuer-die-kandidatur-der-dkp/feed/
Zum 25. Todestag von FJS http://dkpneukoelln.blogsport.de/2013/10/03/zum-25-todestag-von-fjs-2/ http://dkpneukoelln.blogsport.de/2013/10/03/zum-25-todestag-von-fjs-2/#comments Thu, 03 Oct 2013 09:36:19 +0000 Administrator Allgemein http://dkpneukoelln.blogsport.de/2013/10/03/zum-25-todestag-von-fjs-2/ Der 3. Oktober als Freudentag, denn
„die Drecksau ist tot und das ist gut so“

[Georg Kreislers Gruselsong]

Über die Finanzierung faschistischer Terroristen durch Franz Josef Strauß siehe hier:

]]>
http://dkpneukoelln.blogsport.de/2013/10/03/zum-25-todestag-von-fjs-2/feed/
Der neue Berliner Anstoß ist da http://dkpneukoelln.blogsport.de/2013/10/02/der-neue-berliner-anstoss-ist-da/ http://dkpneukoelln.blogsport.de/2013/10/02/der-neue-berliner-anstoss-ist-da/#comments Wed, 02 Oct 2013 07:39:07 +0000 Administrator Allgemein http://dkpneukoelln.blogsport.de/2013/10/02/der-neue-berliner-anstoss-ist-da/ Berliner Anstoß, Oktober 2013

Aus dem Inhalt:

    FÜR 100 % TEMPELHOFER FELD DKP
    Neukölln unterstützt Volkbegehren

    EIN WAHLSIEG FÜR DIE BANKEN UND KONZERNE
    Einschätzungen des DKP-Vorsitzenden Patrik Köbele zum Ausgang der Bundestagswahlen

    ES WIRD AN DEN SCHULEN KEINE RUHE GEBEN
    Zu den Ursachen der Lehrerstreiks 2013

    WAS IST LOS IN ÄGYPTEN?
    Revolutionärer Prozess oder Konterrevolution?

    NEUKÖLLN: KEIN PLATZ FÜR FASCHISTEN!

    WALTER ULBRICHT
    Sebastian Haffner nannte ihn den erfolgreichsten deutschen Politiker nach Bismarck.

]]>
http://dkpneukoelln.blogsport.de/2013/10/02/der-neue-berliner-anstoss-ist-da/feed/
Vor 45 Jahren: Neukonstituierung der DKP. Eine Chronik http://dkpneukoelln.blogsport.de/2013/09/28/vor-45-jahren-neukonstituierung-der-dkp-eine-chronik/ http://dkpneukoelln.blogsport.de/2013/09/28/vor-45-jahren-neukonstituierung-der-dkp-eine-chronik/#comments Sat, 28 Sep 2013 06:59:44 +0000 Administrator Allgemein http://dkpneukoelln.blogsport.de/2013/09/28/vor-45-jahren-neukonstituierung-der-dkp-eine-chronik/

Vor 45 Jahren traten die Kommunisten in Westdeutschland mit der Neukonstituierung als DKP wieder in die Legalität ein. Das wurde ihnen von den Herrschenden nicht geschenkt. Es war Resultat eines langen Kampfes, in dem die Kommunisten auch die Solidarität aufrechter bürgerlicher Demokraten erhielten.

Es konnte eine günstige Gelegenheit genutzt werden: Die Bourgeoisie musste einsehen, dass die Politik des Kalten Krieges gescheitert war. Sie sah sich gezwungen, die Beziehungen zum sozialistischen Lager bis zu einem gewissen Grad zu normalisieren und begann, zur Politik der “Entspannung” überzugehen. Eine Aufgabe des Ziels des “Roll Back” bedeutete das nicht. Die andere Seite der “Entspannungspolitik” war die Politik des “Wandels durch Annäherung” – die Organiserung der Konterrevolution in den sozialistischen Staaten “auf Filzlatschen”.(mehr…)

]]>
http://dkpneukoelln.blogsport.de/2013/09/28/vor-45-jahren-neukonstituierung-der-dkp-eine-chronik/feed/