Zwangsräumung trotz Blockade


Berliner Polizei setzte Maßnahme offenbar ohne Gerichtsvollzieher durch

von Claudia Wrobel
Entnommen aus »junge welt«

Ein Aufkleber auf einem Polizeitransporter, der am Freitag morgen die Wissmannstraße in Berlin-Neukölln versperrte, warb für Nachbarschaftshilfe zum Schutz vor Wohnungseinbrüchen. Die Art von Hilfe, die Nachbarn dort an diesem Tag praktizierten, wurde allerdings von den Beamten unterbunden. In dem Haus mit der Nummer zehn sollte ein Mieter auf die Straße gesetzt werden. Dagegen formierte sich Widerstand: Anwohner hatten Transparente aus den Fenstern gehängt und Aktivisten versuchten, den Hauseingang zu blockieren, um der angekündigten Gerichtsvollzieherin den Weg zu versperren. (mehr…)

DIE NÄCHSTE ZWANGSRÄUMUNG DROHT! 04.04 WISSMANNSTR. 10, NEUKÖLLN

Nach den Ereignissen am Wochenende, wo erstmals Polizei- und Staatsschutz-Eskalationen gegen Mieterprotests zu beobachten waren, sowohl bei einer Zwangsräumung als auch bei der traditionellen Lärmdemo, ist Solidarität und Verstärkung dringend nötig.

Heute die, morgen du!

Am Freitag, den 04.04.2014, soll Waldemar aus seiner Wohnung geräumt werden. Er hatte unter der heutigen arbeitsmarktpolitischen Praxis zu leiden. Durch die Sanktionspraxis des Jobcenters war es ihm nicht möglich die Mieten rechtzeitig zu begleichen. Deswegen soll er nun auf die Straße gesetzt werden, obwohl er keine Mietschulden hat.

Das wollen wir gemeinsam verhindern!

Heute trifft es ihn, morgen kann es dich treffen!

Besonders Menschen mit geringem Einkommen, Menschen mit Migrationshintergrund und Menschen, welche nicht in die gewünschte Norm passen, werden systematisch aus der Innenstadt verdrängt. Die Mieten steigen ständig weiter und jeden Tag werden in Berlin 20 Wohnungen gewaltsam geräumt.

Deswegen ist es wichtig, dass wir uns gegen diese Zustände wehren. Das BündnisZwangsräumung Verhindern konnte in den letzten Monaten 15 Räumungen abwenden. Durch gemeinsame Besuche beim Vermieter, durch Demonstrationen und Blockaden. Widerstand lohnt sich!

Zwangsräumung von Waldemar blockieren!
Freitag, 04. 04. 2014, 8.30 Uhr
Wissmannstr. 10, Berlin-Neukölln

Informationen der DKP Berlin:
www.dkp-berlin.info
www.facebook.com/DKPBerlin

Berliner Anstoß – Zeitung der DKP Berlin:
anstoss.dkp-berlin.info

Roter Weihnachtsmarkt am Thälmann-Denkmal

Samstag, 14. Dezember
von 14 – 22 Uhr

Greifswalder Straße, Prenzlauer Berg

Immobilienspekulaten, Bezirkspolitiker und GEWOBA planen die Zerstörung des Thälmannparks. Das Denkmal des von den Faschisten ermordeten KPD-Vorsitzenden steht ihnen dabei im Weg.

Dagegen machen wir mobil. Ob Anwohner, politische Organisationen oder Bürgerinitiativen – alle, die für den Erhalt der Thälmann-Siedlung kämpfen, treffen sich hier bei Musik, Infoständen und Redebeiträgen zum gemeinsamen Austausch. Für warme Speisen und Getränke ist gesorgt!

Thälmann bleibt – Alle bleiben!

Informationen zur geplanten Neubebauung und Vertreibung der ansäßigen MieterInnen des Thälmannparks lesen Sie hier

„Darum müsst ihr euch mal kümmern!“

Antifa Jour fix der VVN Berlin zu Ehren Werner Gutsche

16. Dezember, 18.00 Uhr
Café Sibylle
Karl-Marx-Allee 72

http://dkpneukoelln.blogsport.de/images/thumb-wernergutsche2.jpg

Rechts Werner Gutsche, am Stand des Arbeitskreises Geschichte der DKP Neukölln, am 10.9.2012 auf dem Sommerfest der DKP in der Neuköllner Jonasstraße.

Am 4. Dezember 2012 erlag der Neuköllner Antifaschist Werner Gutsche im Alter von 89 Jahren seinen schweren Verletzungen, die er sich zwei Wochen vorher bei einem Unfall zugezogen hatte. Werner war nicht nur das lebende Archiv der Neuköllner Arbeiterbewegung und des Widerstands, er war auch ein Kämpfer und steter Mahner gegen Neofaschismus und für den Frieden.

Trotz seines hohen Alters wurde er mitten aus dem Leben gerissen, vieles, was Werner angestoßen hatte, konnte er nicht mehr vollenden. „Da müsst ihr euch mal drum kümmern“, diesen Satz, an die jüngeren Kameraden gerichtet, können wir nicht mehr vernehmen. Freunde und Weggefährten von Werner Gutsche bereiten eine Aufsatzsammlung zu seinem Leben und seinen Arbeitsfeldern vor. Sie erscheint Anfang des nächsten Jahres. Wir informieren über den Stand und geben erste Einblicke in die Arbeit.

Silvio-Meier-Demo 2013

Am 21.11.1992 wurde der Antifaschist und Hausbesetzer Silvio Meier auf dem U-Bahnhof Samariter Str. von Neonazis ermordet. Dies geschah inmitten einer Hochphase von rechter Gewalt in Deutschland, als Asylheime in Lichtenhagen und Wohnhäuser in Mölln und Solingen brannten.

Zum 21. Jahrestag werden wir auf die Straße gehen. Eine Besonderheit ist, dass die Demo durch die – von uns erkämpfte – Silvio-Meier-Straße gehen wird: Gegen den aktuellen rassistischen Diskurs, Neonazis und der staatlichen Repression!

Kein Vergeben– Kein Vergessen! Antifa in die Offensive!

Bundesweite Antifa-Demo in Berlin:
Samstag | 23. November 2012 | 15 Uhr | U-Bhf. Samariter Straße

Mahnwache zum Todestag (Bringt Kerzen & Blumen mit!):
Donnerstag | 21. November | 17 Uhr | U-Bhf Samariter Straße

Mehr Infos: >> Antifaschistische Linke Berlin (ALB)

Die Lehre aus der Novemberrevolution bleibt aktuell

Im Herbst 1918 hatte die revolutionäre Gärung das ganze Deutsche Reich erfasst. Anfang Oktober war eine revolutionäre Situation in Deutschland herangereift, die durch die reaktionären gesellschaftlichen Kräfte nicht mehr einzudämmen bzw. unter Kontrolle zu halten war.

Der militärische Zusammenbruch an der Front und die Pläne der Militaristen, den Krieg weiter zu führen, erzeugten eine drastische Zuspitzung der Gegensätze zwischen den Massen der Bevölkerung und der Kriegspartei. Dieser Widerspruch entfaltete sich als Teil der internationalen revolutionären Bewegung gegen den Imperialismus und für den Frieden. Unter dem Einfluss der Oktoberrevolution in Russland und des erfolgreichen Kampfes der Bolschewiki beschritt die Spartakusgruppe den Weg der endgültigen Trennung vom Opportunismus und der Entwicklung einer eigenständigen marxistisch-leninistischen Plattform. (mehr…)

EU-Wahlen 2014: Jetzt unterschreiben für die Kandidatur der DKP!

Die Deutsche Kommunistische Partei kandidiert bei der Wahl zum Europäischen Parlament am 25. Mai 2014. 36 Kandidatinnen und Kandidaten stehen auf der Bundesliste, die von der stellvertretenden Parteivorsitzenden Nina Hager aus Berlin angeführt wird. Ihr folgen Mario Berrios Miranda, Landesvorsitzender der DKP Brandenburg, Siw Mammitzsch aus Essen sowie der Wirtschaftsjournalist Lucas Zeise, einst Mitbegründer der »Financial Times Deutschland« und heute regelmäßiger Kolumnist der Tageszeitung »junge Welt«. Auch Kommunistinnen und Kommunisten aus der Türkei und Irland stehen auf der Liste, ebenso wie der SDAJ-Bundesvorsitzende Paul Rodermund und der Chefredakteur der marxistischen Monatszeitschrift »Rotfuchs«, Klaus Steiniger.

Bevor die DKP aber auf dem Stimmzettel stehen kann, hat die bundesdeutsche »Demokratie« die Hürde von mehreren tausend zu sammelnden Unterstützungsunterschriften gesetzt. Wir bitten Sie und Euch deshalb, das nachstehend im PDF-Format bereitstehende Dokument zu öffnen, auszufüllen, auszudrucken, zu unterschreiben und dann an uns zu übersenden: DKP Berlin, Franz-Mehring-Platz 1, 10243 Berlin

Hier das Dokument zum Download: unterschrift_eu.pdf

Zum 25. Todestag von FJS

Der 3. Oktober als Freudentag, denn

„die Drecksau ist tot und das ist gut so“

[Georg Kreislers Gruselsong]

Über die Finanzierung faschistischer Terroristen durch Franz Josef Strauß siehe hier: (mehr…)